Was ist Parkour/Freeruning?

Beim Parkour versucht man den schnellst möglichen Weg zu laufen. Hindernisse, die einem dabei im Weg stehen, so schnell es geht zu überwinden. Man versucht wie eine Welle über alles drüber zu gleiten und einen „Lauffluss“ zu erzeugen.


Beim Freerunning steht der Style, das „wie überwinde ich ein Hindernis möglichst Spektakulär“ im Vordergrund. Die Schnelligkeit spielt dabei eine nebensächliche Rolle. Man versucht viele Flips/Salti und akrobatische Elemente einzubauen, wobei man auch gern Hindernisse bewältigt, die einem nicht unmittelbar im Weg stehen.


Philosophie & Respekt: Der Traceur (Parkour-Läufer) ist auf seine Umgebung angewiesen und sollte sich darum auch um Ihre Erhaltung kümmern. Es liegt nicht im Sinne dieses Sports andere Menschen zu stören, deshalb sollte jeder Traceur seine Umgebung und Mitmenschen mit Respekt behandeln, genau so wie er selbst auch respektiert werden möchte!

Die Entstehungsgeschichte des Parkour

Der Urmensch

Schon seit Anbeginn der Zeit mussten Menschen in der Lage sein sich effizient Fortzubewegen. Egal ob zur Jagt oder zur Flucht, der Erfolg lag in der Ausdauer und Geschicklichkeit des Menschen. Uns wurde somit die Grundlage für Parkour in die Wiege gelegt!

Georges Hebert

Georges Hebert entwickelte Anfang des 20. Jahrhunderts eine Methode zur mentalen und physischen Ausbildung im Einklang mit der Natur. Auch heute noch ist der Einklang mit seiner Umgebung wichtig, um sich best möglich Fortzubewegen.

Raymond Belle

Raymond Belle wurde während des Vietnam-Kriegs  in dieser Methode ausgebildet. Ziel war es Gegner anzugreifen oder vor Ihnen zu flüchten und das auf dem schnellsten Wege. Auch nach dem Krieg trainierte und studierte er die Techniken weiter in den Wäldern Nordfrankreichs. Dort brachte er Sie auch seinem Sohn „David Belle“ bei.

David Belle

David Belle trainierte leidenschaftlich und übertrug diese Art von Fortbewegung  mit ein paar Freunden in den 80ern (in einem Pariser Vorort – Lisses) in die Großstädte. David gab dieser neuen Sportart den Namen „PARKOUR“. Zusammen Mit Sebastien Foucan (James Bond „Casino Royal“) entwickelte er dir Parkour-Philosophie.

Yamakasi

Yamakasi nannte sich die erste Parkour-Gruppe. Sie wurden durch den gleichnamigen Film sehr bekannt. David Belle jedoch empfand den Film als Beleidigung, da man dort  Bewegungsformen, wie Saltos als Parkour verkauft.


Mann muss wissen, dass die Philosophie von Parkour, nur die schnelle/effiziente und nicht spektakuläre Fortbewegung  ist. Somit entstand eine großer Streit zwischen Leuten die der ursprünglichen Idee von Parkour nachgingen und denjenigen, die einer freieren Art der Fortbewegung bevorzugten.



Was machen wir im Parkour/Freeruning-Training?

Wir zeigen Euch, wie man sich ohne Auto schnell durch die Stadt bewegen kann, um nie wieder zu spät zur Arbeit oder Schule zu kommen. Ihr lernt Euren Körper zu beherrschen und auch das ein oder andere Mal Eure Angst zu überwinden.


Im Laufe der Zeit werdet ihr Euer Selbstvertrauen steigern und sehen zu was Ihr alles fähig seid. Im Vordergrund steht es, die schnelle und stylische Überwindung von Hindernissen zu erlernen.


Die PFS bietet Euch die Möglichkeit Euer Hobby zum Beruf zu machen, wenn ihr den nötigen Biss zeigt, um sich ins Endlose zu steigern... um den Traum eines Tages zu leben!

Was gilt es zu trainieren?

- Kraft- und Schnelligkeits-Ausdauer: 30%
- Kraft 30%
- Koordination von Bewegungen 40%


Eigentlich trainiert man diese neuen Sportarten draußen. Dies bringt allerdings, gerade für Anfänger, ein großes Verletzungsrisiko mit sich. Die PFS bietet daher mit einer Halle, in der man unter fachmännischer Anleitung trainieren kann, die Möglichkeit mit Matten den Schwierigkeitsgrad beliebig zu steigern.


Die PFS findet also in einer Halle statt und bietet allen die Möglichkeit Ihre Freizeit neu zu gestalten. Wir zeigen Euch, wie man die ganze Stadt als großen Spielplatz nutzen kann.

Was wollen wir mit dem Parkour/Freerunning-Training erreichen?

Die PFS versucht eine Community zu schaffen, um die bisher noch als Underground-Sportart bezeichnete Fortbewegungsform Parkour/Freerunning bekannter zu machen.


Sie bietet Jugendlichen eine Möglichkeit Ihre Zeit sinnvoll zu nutzen, wenn sie wollen. In der PFS erlernt ihr eine Sportart, die einen jeden Tag umgibt, die spektakulär ist und einem ein gesundes Selbstvertrauen gibt. Wichtig ist hier zu lernen mit anderen Jugendlichen umzugehen, sich gegenseitig zu helfen, zusammen Erfolge zu genießen und einen Ort zu haben, an dem man immer gut aufgenommen wird und an etwas zusammen glauben zu können.


Wir wollen Euch die Möglichkeit geben, sich sportlich fit zu halten, oder sich fit zu machen. Außerdem ist es uns wichtig unseren Mitgliedern Selbstbewusstsein, Disziplin und Ehrgeiz zu vermitteln, um diese Eigenschaften beim Training und auch im Alltag anwenden zu können.